Therapie und Therapiemethoden

Meine Art zu arbeiten eignet sich für sehr viele Probleme und Störungen. Wichtig ist mir dabei auch, dass diese “Probleme” als Lösungsversuche anzusehen sind, die zu einer bestimmten Zeit im Leben durchaus sinnvoll waren, aber es heute nicht mehr sind. Zum Beispiel schützt eine Angst davor, etwas Unüberlegtes zu tun, sich in Gefahr zu begeben. Ein Kontrollbedürfnis hilft, dass einem der Boden unter den Füßen nicht weggeht. Wenn ich jemanden eifersüchtig bewache, kann er nicht weggehen und ich werde nicht wieder enttäuscht und alleine gelassen. Häufig haben diese Lösungsversuche ihre Ursache in Kindheitserfahrungen oder massiven emotionalen Eindrücken in der Erwachsenenzeit, wie z.B. Traumatisierungen.

Rein verbal ausgerichtete Therapien können meist nur einen Teil des Ursprungsthemas erfassen. Therapie dauern so oft sehr lange oder sind unbefriedigend. Mir ist daher eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele wichtig.

Ich arbeite mit Methoden, die am Unterbewusstsein ansetzen, wie vorrangig der Hypnose- und Kunsttherapie, sowie Elementen aus der Gestalttherapie (z.B. sich körperlich Hineinversetzen in eine andere Person), der Systemischen Therapie (z.B. Aufstellung der Familie in Einzelarbeit), Arbeit mit dem inneren Kind (das oft unerfüllte Bedürfnisse hat, auch wenn wir schon lange erwachsen sind) und weiteren inneren Anteilen (s. Ego-State-Therapie), usw. Oft setze ich die unterschiedlichen Therapieelemente nach Bedarf ein. Zum Teil kommen aber auch Menschen zu mir, die bewusst beispielsweise eine Kunsttherapie in Anspruch nehmen möchten.

Unter den einzelnen Stichworten oben können Sie detaillierteres zu den einzelnen Therapieformen sowie zu häufiger vorkommenden psychischen und psychosomatischen Störungen erfahren.

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“Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemanden empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.

Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt.”

Virginia Satir, US-amerikanische Familientherapeutin